01Tonalität der Überschriften
Der Standard und die Mitte-Medien (SN, OÖN, Kurier) wählen nüchterne, beschreibende Schlagzeilen wie 'Neue EU-Regelung bringt mehr Rechte für Fluggäste' oder 'EU stärkt Rechte für Fluggäste'. Krone und oe24 hingegen greifen zu emotionalisierenden Formulierungen — 'Das ändert sich' und vor allem 'EU-Hammer' bei oe24 signalisieren Dringlichkeit und Betroffenheit, ohne dass die Inhalte dramatischer wären als bei den anderen Outlets.
02Detailtiefe und Kontextualisierung
Der Standard liefert als einziges Medium einen redaktionellen Zusatzartikel zur AUA-Sitzplatzgebühr auf der Langstrecke und kontextualisiert damit die Reform mit einem konkreten Gegenbeispiel aus der Praxis. Die Mitte-Medien, allen voran Kurier und OÖN, nennen spezifische Details wie den Inkrafttreten-Zeitpunkt (Mitte 2027) und die Familienregelung. Krone und oe24 bleiben demgegenüber auf der Ebene allgemeiner Ankündigungen, ohne nennenswerte Detailinformationen zu liefern.
03Schwerpunkt: Rechte vs. Einschränkungen
Der Standard ist das einzige Medium, das explizit auf 'Einschränkungen' für Reisende hinweist und damit eine ambivalentere Lesart der Reform anbietet. Alle anderen Outlets — quer über Mitte und Rechts — rahmen die Neuregelung ausschließlich als Verbesserung für Konsumenten, ohne auf mögliche Kehrseiten einzugehen.