01Fokus der Berichterstattung
Der ORF rahmt die Meldung als allgemeines Problem mit Bürger-Initiativanträgen und nennt Windkraft nur als Beispiel. Heute hingegen rückt den Windkraft-Konflikt ins Zentrum und macht ihn zum eigentlichen Aufhänger, was die Story stärker als Energie-Kontroverse erscheinen lässt als als Verfahrensrechts-Frage.
02Tonalität
Der ORF berichtet nüchtern und deskriptiv, ohne die Verärgerung der FPÖ besonders hervorzuheben. Heute wählt mit Formulierungen wie 'FPÖ verärgert' und dem direkten Zitat 'Bürger werden nicht zuerst gefragt' einen emotionaleren Ton, der die Empörung der Partei stärker transportiert.
03Personalisierung
Beide Outlets berichten auf Partei-Ebene (FPÖ Niederösterreich) ohne einzelne Politiker namentlich hervorzuheben. In diesem Punkt unterscheiden sich die Lager kaum voneinander.
