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Live·Aktualisiert 20.6.2026·zuerst: ORF·wirtschaft

Zahl der Konkurse steigt

Worum geht's

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnet Österreich einen Anstieg der Unternehmens- und Privatinsolvenzen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen sind die Baubranche, der Handel und die Gastronomie. Der Gläubigerschutzverband KSV1870 hat die Zahlen auf Basis einer Hochrechnung veröffentlicht. Regional zeigen sich Unterschiede: Wien meldete im Vergleich zum Vorjahr weniger Firmeninsolvenzen, während Steiermark und Kärnten Anstiege verzeichnen. Die Gesamtlage gilt laut KSV1870 als 'angespannt'.

Zahl der Konkurse steigt
BildORF
So rahmen die Lager
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Medien pro Lager · 6 insgesamt
Links

ORF-Berichte konzentrieren sich auf regionale Detailzahlen (Steiermark, Wien, Kärnten) und benennen betroffene Branchen sachlich. Die Tonalität bleibt nüchtern, ohne politische Schuldzuweisung.

Mitte

Die OÖ Nachrichten berichten ausgewogen: Der Anstieg bei Privatinsolvenzen wird dem bei Firmenpleiten gegenübergestellt, während der Rückgang betroffener Mitarbeiter als entlastender Aspekt hervorgehoben wird.

Rechts

Boulevard-Outlets wie Krone und oe24 heben absolute Tageszahlen hervor ('mehr als drei Firmenpleiten pro Tag', '19 Betriebe pro Tag'), was eine höhere Dramatisierung erzeugt. Trend berichtet hingegen einen Rückgang — möglicherweise bezieht sich der Artikel auf einen anderen Teilaspekt oder Zeitraum.

30 · Leichte SpaltungSehr hohe Konfidenz·6 Medien
Blinder Fleck

Kein Lager thematisiert wirtschaftspolitische Ursachen oder Regierungsmaßnahmen explizit. Arbeitnehmer-Perspektive (betroffene Jobs) bleibt weitgehend ausgeblendet.

KI-Frame-Analyse · verifiziert gegen Originalartikel
So unterscheiden sich die Lager

01Dramatisierung der Zahlen

ORF und OÖ Nachrichten arbeiten mit prozentualen Veränderungsraten und regionalen Aufschlüsselungen, was einen nüchternen Vergleich ermöglicht. Die Boulevardmedien Krone und oe24 wählen demgegenüber absolute Tageszahlen als zentrales Stilmittel: 'mehr als drei Firmenpleiten pro Tag' (Krone) oder '19 Betriebe pro Tag gehen pleite' (oe24). Diese Darstellungsweise erzeugt eine deutlich höhere emotionale Dringlichkeit, ohne inhaltlich mehr Information zu liefern.

02Regionale vs. nationale Perspektive

ORF-Berichte sind dezidiert regional ausgerichtet und behandeln Steiermark, Wien und Kärnten als separate Meldungen mit jeweils eigenen Zahlen. Die Boulevardmedien und Trend berichten hingegen auf nationaler Ebene mit Gesamtzahlen. OÖ Nachrichten positionieren sich dazwischen, indem sie Oberösterreich-spezifische Daten in einen bundesweiten Kontext einbetten.

03Ausgewogenheit durch Gegenaspekte

Auffällig ist, dass die OÖ Nachrichten als einziges Medium explizit einen entlastenden Gegenaspekt einbauen: 'weniger Mitarbeiter betroffen' relativiert den Anstieg der Fallzahlen. ORF nennt zwar regionale Daten vollständig, verzichtet aber auf eine ähnliche Einordnung. Die Boulevardmedien lassen Gegenaspekte weitgehend weg, während Trend mit der Headline 'Rückgang bei Firmeninsolvenzen' möglicherweise einen anderen Teilindikator fokussiert, was im verfügbaren Snippet nicht aufgelöst wird.

Wer hat zuerst berichtet

Zeitachse · 9 Medien
  1. ORF

    17:16

    Zuerst
  2. ORF

    04:01

    +11 h
  3. OÖ Nachrichten

    07:00

    +14 h
  4. oe24

    07:30

    +14 h
  5. ORF

    08:36

    +15 h
  6. ORF

    09:45

    +16 h
  7. Trend

    15:06

    +22 h
  8. Kronen Zeitung

    15:30

    +22 h
  9. Heute

    05:00

    +4 T

9 Artikel

Direkt zu den Quellen
ORFORFlinks·16.6.2026

Wiener Handelsgericht am Limit

In der Justiz wird Alarm geschlagen – die Gefängnisse, Staatsanwaltschaften und Gerichte sind massiv unter Druck. Am Handelsgericht in Wien spürt man etwa die Krise durch steigende Insolvenzverfahren. Die Situation sei verheerend, so Gerichtspräsident Michael Kunz.

Originalartikel
ORFORFlinks·17.6.2026

Zahl der Konkurse steigt

Die Zahl der Unternehmens-Insolvenzen steigt im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres. Allein im Juni meldeten 14 Unternehmen Insolvenz beim Landesgericht Klagenfurt an. Gleichzeitig werden mehr Konkurse mangels Masse abgewiesen, heißt es vom Alpenländischen Kreditorenverband.

Originalartikel
OÖNOÖ Nachrichtenmitte·17.6.2026

Mehr Pleiten in Oberösterreich, aber weniger Mitarbeiter betroffen

LINZ. Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Privatinsolvenzen noch stärker als jene der Firmenpleiten, wie der Gläubigerschutzverband KSV1870 auf Basis einer Hochrechnung berichtet.

Originalartikel
OE24oe24rechts·17.6.2026

19 Betriebe pro Tag gehen pleite

19 Betriebe pro Tag gehen pleite oe24.at

Originalartikel
ORFORFlinks·17.6.2026

Vier von zehn Firmenpleiten in Wien

Im ersten Halbjahr 2026 hat es in Wien im Vergleich zum Vorjahr weniger Insolvenzen gegeben. In der Gastronomie aber sei ein Anstieg zu verzeichnen, geht aus einer heute veröffentlichten Hochrechnung des KSV1870 hervor. Insgesamt bleibe die Lage „angespannt“.

Originalartikel
ORFORFlinks·17.6.2026

Zahl der Insolvenzen weiter angestiegen

Die Zahl der Firmeninsolvenzen in der Steiermark ist im ersten Halbjahr um 2,6 Prozent angestiegen, sogar mehr als verdreifacht hat sich die Höhe der Passiva. Am häufigsten betroffen waren die Baubranche, der Handel und die Gastronomie. Auch die Zahl der Privatkonkurse geht wieder nach oben.

Originalartikel
TRETrendrechts·17.6.2026

Rückgang bei Firmeninsolvenzen

Rückgang bei Firmeninsolvenzen trend.at

Originalartikel
KROKronen Zeitungrechts·17.6.2026

5,4% mehr Insolvenzen - Erneutes Plus: Mehr als drei Firmenpleiten pro Tag

5,4% mehr Insolvenzen - Erneutes Plus: Mehr als drei Firmenpleiten pro Tag Kronen Zeitung

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HEUHeuterechts·20.6.2026

Neue Herausforderungen – Insolvenzen bei NÖ-Firmen im ersten Halbjahr gestiegen

Neue Herausforderungen – Insolvenzen bei NÖ-Firmen im ersten Halbjahr gestiegen Heute

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