01Emotionale Rahmung
Der Standard wählt eine familial-nostalgische Anrede ("Großmutter, die man sich immer gewünscht hat"), die Smiths Präsenz als persönlich bedeutsam charakterisiert. Der Kurier und Die Presse setzen hingegen auf abstraktere, poetische Bilder ("Schmetterlinge", "Geister"), die Smiths künstlerische Aura bewahren, ohne private Nähe zu suggerieren. Der Standard wirkt dadurch zugänglicher, die anderen beiden literarischer.
02Informationsdichte in Headlines
Der Standard und Kurier liefern in ihren Überschriften konkrete Kontextinformation (Ort, Wiederholung von Auftritten, künstlerische Kategorisierung). Die Presse reduziert auf eine kryptische Metapher ohne sachliche Ankerpunkte. Dies deutet auf unterschiedliche redaktionelle Strategien hin: populärer Zugang versus künstlerisch-avantgardistische Codierung.
