01Wortwahl und Tonalität
ORF und Kurier beschreiben den Sachverhalt in behördlichem Standardvokabular: 'Ermittlungen', 'Verdacht auf Missbrauch', 'Exklusivitätsvereinbarungen'. eXXpress hingegen wählt markant emotionalisierte Begriffe wie 'Knebel-Klauseln', 'wird eng für den Liefer-Giganten' und 'ins Visier nehmen', was den Ermittlungsstart dramatischer erscheinen lässt, ohne inhaltlich andere Fakten zu transportieren.
02Fokus der Berichterstattung
Kurier und ORF rücken den institutionellen Vorgang — Einleitung formeller Ermittlungen durch die BWB — in den Mittelpunkt. eXXpress lenkt den Blick demgegenüber stärker auf mögliche Konsequenzen für österreichische Gastronomiebetriebe, was dem Bericht eine konsumentennahe und wirtepolitische Note verleiht.
03Umfang und Zahl der Betroffenen
Während ORF und eXXpress primär Foodora als Untersuchungsschwerpunkt nennen, erweitert der Kurier in einem zweiten Bericht den Fokus explizit auf Lieferando als zweites betroffenes Unternehmen. Dies deutet auf eine breitere behördliche Untersuchung hin, die in den anderen Berichten weniger prominent gemacht wird.
