01Politische Kontextualisierung
Der Kurier ist das einzige Medium, das die parteipolitische Dimension explizit anspricht: Das Nominierungsrecht von SPÖ-Vizekanzler Babler wird als relevanter Rahmen genannt. Heute und Trend hingegen verzichten vollständig auf diesen Kontext und berichten die Nominierung als rein institutionellen Vorgang. Die Salzburger Nachrichten beschränken sich ebenfalls auf die OeNB-Nominierung ohne parteipolitischen Hinweis.
02Fokus: Nachfolge vs. Abgang
Heute rahmt die Geschichte stärker über den Abgang Ettls — die Headline nennt ihn explizit als ersten Bezugspunkt, bevor der Nachfolger erwähnt wird. Kurier, Salzburger Nachrichten und Trend rücken demgegenüber die Nominierung von Schütz in den Vordergrund, ohne den scheidenden Vorstand zu betonen. Dieser Unterschied ist stilistischer Natur und typisch für Boulevardmedien, die Personalwechsel personalisierter darstellen.
