01Dramatisierungsgrad und Krisenjargon
Der Kurier berichtet von Trockenheit und Wassermangel in sachlicher Sprache, präsentiert die Aufteilung des Eberschüttwassers als erstmaliges Phänomen und erwähnt eine laufende Prüfung. oe24 und Die Presse hingegen verwenden Begriffe wie 'Wasserkrise' und 'Notfall-Maßnahmen', was eine höhere Alarmbereitschaft ausstrahlt und die Situation stärker als unmittelbare Bedrohung darstellt. Die Wortwahl schafft unterschiedliche Dringlichkeitsempfindungen bei identischem Faktenkern.
02Fokus auf Institutionen vs. Problem
Kurier betont die Rolle der Umweltschützer als Forderer und die Stadt als aktiv-prüfend (handlungsorientiert). Die Presse und oe24 stellen hingegen die WWF-Warnung und ihre Forderungen ins Zentrum und machen damit die externe Institution zum narrativen Dreh- und Angelpunkt statt der städtischen Reaktion.
