01Wortwahl in den Überschriften
Standard und Kurier formulieren nahezu identisch mit 'Abgang stark verringern', während Die Presse bewusst 'deutlich stärker als erwartet' wählt und damit den Überraschungseffekt stärker in den Vordergrund rückt. OÖN wiederum setzt auf 'Defizit verringert' und nennt die konkrete Zahl bereits im Titel. Die Unterschiede sind stilistischer Natur und signalisieren keine divergierenden Frames.
02Zukunftsperspektive
Die Presse ist das einzige erfasste Medium, das explizit die Gebarungsprognose für 2026 und 2027 mit konkreten Zahlen (minus 217,8 bzw. 398,8 Millionen Euro) einbettet und damit einen relativierenden Ausblick liefert. Standard und Mitte-Medien konzentrieren sich laut verfügbaren Snippets auf den Ist-Zustand 2025, ohne die mittelfristige Defizitentwicklung prominent zu thematisieren.
