01Detailtiefe und Zahlenorientierung
Der Brutkasten liefert die dichteste Faktenbasis: Er nennt explizit den Hebel-Effekt von 6,6 Euro privater F&E-Investitionen pro Fördereuro und den Startpunkt des finnischen Programms (2020). Die Presse beschränkt sich auf die 60-Millionen-Euro-Summe und den Ökosystem-Ansatz, ohne den internationalen Vergleich zu quantifizieren. Der Standard hingegen betont stärker den programmatischen Systemwechsel und die ministerielle Verkündung, während konkrete Kennzahlen weniger im Vordergrund stehen.
02Framing des Finnland-Vergleichs
Der Brutkasten formuliert pointiert 'Was Finnland kann, will Österreich jetzt kopieren' und stellt damit den Nachholbedarf Österreichs in den Vordergrund. Der Standard wählt mit 'Fördern wie in Finnland' eine ähnlich direkte Analogie, rahmt sie jedoch als positives Leitbild. Die Presse verzichtet im Snippet weitgehend auf den Ländervergleich und konzentriert sich auf den Ökosystem-Begriff als inhaltliche Neuerung.
03Personalisierung
Der Standard und Der Brutkasten nennen Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer namentlich und positionieren ihn als politischen Akteur hinter dem Programm. Der Brutkasten ergänzt zusätzlich FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth als institutionelle Mitgestalterin. Die Presse bleibt in ihrem Snippet unpersönlicher und stellt das Konzept selbst in den Mittelpunkt, ohne prominente Akteure zu benennen.
