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Live·Aktualisiert 5.7.2026·zuerst: Kronen Zeitung·klima

Es wird immer wärmer - Gletscherschwund am Dachstein kaum aufzuhalten

Worum geht's

Österreichische und alpine Gletscher befinden sich in einem beschleunigten Rückgang: Die Pasterze am Großglockner, derzeit Österreichs größter Gletscher, wird diesen Rang voraussichtlich noch 2024 verlieren, wenn der sogenannte Hufeisenbruch abreißt. Der Gepatschferner in Tirol übernimmt dann den ersten Platz. Ein aktueller Kryosphärenbericht der Uni Graz dokumentiert Rekordverluste bei Gletschern, Permafrost und Schneebedeckung. Parallel dazu sorgt ein Südtiroler Skigebiet für Diskussionen, das seine Beschneiungsanlage auch im Sommer als Erfrischungsanlage für Kinder betreibt.

Es wird immer wärmer - Gletscherschwund am Dachstein kaum aufzuhalten
BildORF
So rahmen die Lager
Links

Links-Medien (ORF, Standard) betonen wissenschaftliche Befunde und Rekordwerte, nennen konkrete Gletscher und stellen die Schneekanonenthematik in einen klimapolitischen Kontext.

Mitte

Mitte-Medien (Kurier, OÖN) berichten sachlich und zitatorientiert über den Rangwechsel bei den Gletschern und thematisieren die Schneekanone mit emotionaler Note, ohne explizit Klimapolitik zu rahmen.

Rechts

Boulevard-Medien (Krone, Heute) greifen auf starke Emotionalisierung zurück – Worte wie 'sterben', 'Drama' und 'unglaubliche Mengen' dominieren, ohne jedoch sachlich anderen Fakten zu folgen.

22 · Leichte SpaltungSehr hohe Konfidenz·8 Medien
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Blinder Fleck

Kein Lager thematisiert wirtschaftliche Folgen für den Tourismus oder politische Maßnahmen zur Gletscherrettung substanziell.

KI-Frame-Analyse · verifiziert gegen Originalartikel
So unterscheiden sich die Lager

01Dramatisierung und Wortwahl

Während ORF und Standard nüchterne, wissenschaftsnahe Formulierungen wählen – etwa 'Rekordverluste' oder 'droht abzureißen' –, setzen Krone und Heute auf emotional aufgeladene Schlagzeilen wie 'Die Gletscher sterben' oder 'Drama um die Pasterze'. Die Presse hingegen übernimmt sachlich denselben Faktenkern wie die Mitte-Medien, ohne boulevardeske Zuspitzung. OÖN und Kurier liegen stilistisch dazwischen: Die Zitat-Headline 'Alles das werden unsere Enkel nicht mehr sehen können' transportiert Emotionalität, bleibt aber journalistisch distanziert.

02Kontextualisierung Klimawandel

ORF und Standard betten die Gletschernachrichten explizit in den Kryosphärenbericht und wissenschaftliche Daten der Uni Graz ein, wodurch der strukturelle Klimawandel als Ursache deutlich benannt wird. Kurier und OÖN fokussieren stärker auf das konkrete Ereignis – den bevorstehenden Rangwechsel – ohne die wissenschaftliche Rahmung vertieft auszuführen. Boulevard-Medien wie Krone und Heute lassen den wissenschaftlichen Kontext weitgehend weg und konzentrieren sich auf die emotionale Wirkung des Gletscherschwunds.

03Schneekanonen-Thematik

Der Standard und ORF ordnen die Sommerbeschneiung am Klausberg klimapolitisch ein und zitieren kritische Stimmen ausführlich, während die Betreiberposition als Gegenposition explizit dargestellt wird. Demgegenüber rahmt oe24 denselben Vorfall ohne erkennbare Wertung als Faktumsmeldung. Krone wiederum betont das 'Kopfschütteln' und die Kritik prominent, ähnlich wie Kurier, der von 'Empörung' spricht – womit sich Boulevard und Mitte hier annähern, während Links stärker auf Hintergrund setzt.

04Personalisierung vs. Systemblick

Links-Medien (ORF, Standard) beschreiben den Gletscherrückgang als systemisches Phänomen mit wissenschaftlicher Einordnung durch Institutionen wie Alpenverein, Geosphere Austria und Uni Graz. Mitte-Medien personalisieren leicht über Zitate betroffener Beobachter. Boulevard-Medien (Krone, Heute) verzichten weitgehend auf institutionelle Quellen und setzen stattdessen auf dramatische Einzelbilder wie 'jeden Tag schmelzen unglaubliche Mengen'.

Wer hat zuerst berichtet

Zeitachse · 19 Medien
  1. Kronen Zeitung

    04:50

    Zuerst
  2. ORF

    06:31

    +8 T
  3. ORF

    04:00

    +9 T
  4. oe24

    06:03

    +10 T
  5. Der Standard

    10:32

    +10 T
  6. Kronen Zeitung

    14:34

    +10 T
  7. ORF

    04:00

    +11 T
  8. Kurier

    06:36

    +11 T
  9. Die Presse

    07:17

    +11 T
  10. Kurier

    07:33

    +11 T
  11. ORF

    09:05

    +11 T
  12. OÖ Nachrichten

    09:12

    +11 T
  13. Heute

    09:21

    +11 T
  14. ORF

    09:29

    +11 T
  15. ORF

    09:49

    +11 T
  16. Der Standard

    13:08

    +11 T
  17. ORF

    08:57

    +12 T
  18. Kronen Zeitung

    09:20

    +12 T
  19. OÖ Nachrichten

    07:46

    +14 T

19 Artikel

Direkt zu den Quellen
KROKronen Zeitungrechts·21.6.2026

Es wird immer wärmer - Gletscherschwund am Dachstein kaum aufzuhalten

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ORFORFlinks·29.6.2026

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In Abtenau (Tennengau) formiert sich Protest gegen das angekündigte Aus für die Karkogelbahn. Die Sportunion Abtenau hat für Montagabend eine Versammlung geplant. Die Initiatoren hoffen, dass es doch noch eine Lösung für den Erhalt des insolventen Skigebiets gibt. Im Skisport würde es sonst massive Folgen für Kinder und Vereine geben.

Originalartikel
ORFORFlinks·30.6.2026

Entscheidungstag für Karkogelbahn

Das Aus der Karkogelbahn in Abtenau (Tennengau) ist schon so gut wie fix gewesen. Aber der Raiffeisenverband und jener Grundbesitzer, der den Pachtvertrag bislang nicht auf weitere 20 Jahre unterschreiben wollte, verhandelten noch einmal. Und demnach könnte es eine Lösung in letzter Minute geben.

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Erstes Skigebiet schaltet auch im Sommer Schneekanone ein oe24.at

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Nach der Übernahme des Skigebiets Karkogel in Abtenau (Tennengau) durch den Salzburger Raiffeisenverband sorgt nun die Baufirma des 15.000-Kubikmeter-Speicherteichs für Schlagzeilen. Laut „Salzburger Nachrichten“ fordert das Unternehmen im Insolvenzverfahren eine Million Euro, die werden von den Bergbahnen aber zur Gänze bestritten.

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KURKuriermitte·2.7.2026

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Ein Südtiroler Skigebiet setzt im Sommer eine Beschneiungsanlage als Erfrischung für Kinder ein. Das sorgt bei vielen für Kopfschütteln.

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Pasterze verliert bald ihren Rang als Österreichs größter Gletscher DiePresse.com

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ORFORFlinks·2.7.2026

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Pasterze verliert bald ihren Rang als Österreichs größter Gletscher

GROSSGLOCKNER/INNSBRUCK/HEILIGENBLUT. Die Pasterze unterhalb des Gipfels des Großglockners wird bald nicht mehr den ersten Platz der größten österreichischen Gletscher innehaben.

Originalartikel
HEUHeuterechts·2.7.2026

Drama um die Pasterze – Größter Gletscher Österreichs ist bald verschwunden

Drama um die Pasterze – Größter Gletscher Österreichs ist bald verschwunden Heute

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ORFORFlinks·2.7.2026

Pasterze bald nicht mehr größter Gletscher

Die Pasterze unterhalb des Gipfels des Großglockners wird bald nicht mehr den ersten Platz der größten österreichischen Gletscher innehaben. Voraussichtlich noch heuer wird mit dem Abschmelzen des Rest-Eises am „Hufeisenbruch“, der letzten Verbindung zwischen Firngebiet und Gletscherzunge, gerechnet. Zum größten Gletscher Österreichs würde dann der Tiroler Gepatschferner.

Originalartikel
ORFORFlinks·2.7.2026

Gepatschferner bald größter Gletscher

Die Pasterze unterhalb des Gipfels des Großglockners wird bald nicht mehr den ersten Platz der größten österreichischen Gletscher innehaben. Zu diesem Schluss kommen Alpenverein (ÖAV), der Nationalpark Hohe Tauern und die Geosphere Austria am Donnerstag. Zum größten Gletscher Österreichs werde dann der Tiroler Gepatschferner.

Originalartikel
STDDer Standardlinks·2.7.2026

Rekordschmelze am Dachsteingletscher, auch Pasterze droht abzureißen

Noch nie waren die Schneereserven so früh aufgebraucht. Die Mittelzunge am Hallstädter Gletscher könnte noch in diesem Jahr Geschichte sein

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Der kürzlich erschienene Kryosphärenbericht zeichnet ein tragisches Bild von den heimischen Wintern. Die steigenden Temperaturen wirken sich demnach dramatisch auf Gletscher, Permafrost, Schneebedeckung und das Zufrieren von Seen aus. An der Uni Graz spricht man sogar von Rekordverlusten.

Originalartikel
KROKronen Zeitungrechts·3.7.2026

Die Gletscher sterben: - Unglaubliche Mengen schmelzen jeden Tag

Die Gletscher sterben: - Unglaubliche Mengen schmelzen jeden Tag Kronen Zeitung

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OÖNOÖ Nachrichtenmitte·5.7.2026

Gletscherschwund: "Alles das werden unsere Enkel nicht mehr sehen können"

Am Aletschgletscher in der Schweiz: Anhand des größten Gletschers in den Alpen lässt sich ein immer rasanter werdender Schwund des »ewigen Eises« feststellen.

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