01Tonale Rahmung des Spielausgangs
Der Standard präsentiert das Ergebnis als Erfolg Südafrikas ("erkämpft sich Remis"), während oe24 und Heute es als unbefriedigend für beide Teams darstellen ("müssen beide zittern", "unter Druck"). Während die Linke die späte Ausgleichsaktion heroisch rahmt, betonen die Boulevard-Medien die Folgeprobleme für den Gruppenprozess. Die Links-Framing ist agent-fokussiert auf Südafrikas Handlung, die Rechts-Framing ist folgenorientiert auf die Lage beider Teams.
02Fokus auf Spielverlauf versus Konsequenzen
Der Standard konzentriert sich auf die konkreten Torschützen und Spielmomente (Sadilek, Elfmeter-Kontext), während oe24 und Heute diese Fakten zwar nennen, aber in Schlagzeilen mit Druckbeschreibungen überlagern ("unter Druck", "zittern"). Links erzählt das Spiel als Ereignis, Rechts als Positionskampf; die Boulevard-Framing verweist implizit auf Stress-Narrative, ohne es explizit auszuformulieren.
