01Fokus der Berichterstattung
Der Standard und der ORF (links/mitte-links) berichten doppelperspektivisch: Lustenaus Aufstieg wird ebenso thematisiert wie St. Pöltens Scheitern, wodurch die Dramatik des Fernduells deutlicher wird. Die Mitte-Medien Kurier, OÖN und Tiroler Tageszeitung rücken hingegen primär Lustenau und die emotionale Komponente – ausverkauftes Stadion, Spannung bis zur Nachspielzeit – in den Vordergrund. Die Presse demgegenüber hält sich auf ein sachliches Minimum beschränkt.
02Tonalität
Während ORF und Standard nüchtern-informativ berichten, wählen OÖN und Tiroler Tageszeitung eine leicht feiernde Tonalität ('Meisterstück', 'behielt die Nerven'). Der Kurier deutet mit dem Hinweis auf einen 'Makel' eine leicht kritische Note an, die in keinem anderen Outlet auftaucht. Die Presse bleibt durchgehend neutral und ereignisbezogen.
03Kontextualisierung
Der Standard liefert den knappsten Kontext zur Tabellensituation (St. Pölten konnte nicht vorbeiziehen), während der ORF in zwei Meldungen beide Seiten des Fernduells beleuchtet. Die Mitte-Medien ergänzen lokale Details wie das ausverkaufte Reichshofstadion. Die Presse verzichtet auf jegliche Kontextualisierung jenseits des Ergebnisses.
